Autor: wodo

  • Mi 22. September 2021 19:30 – Equinox

    romachi = Roozbeh Nafisi, Marton Palatinszky, Chiao-Hua Chang

    die herbsttagundnachtgleiche ist seit jeher ein fest in der ganzen natur. es ist für uns spannend, den übergang vom sommer in den herbst künstlerisch umzusetzen. in wien wäre der moment der tagundnachtgleiche um 21:21.

    Auf YouTube sind 8 Teile davon zu sehen.


    romachi (geboren 2019) ist ein trio aus erhu (ein instrument aus taiwan), santur (ein instrument aus iran) und europäischen holzblasinstrumenten.
    Roozbeh nafisi ist der santur-spieler des trios, der mit bogen und schlägeln bläser und erhu kommentiert.
    Marton Palatinszky ist biologe und elektro-akustischer improvisator auf holzblasinstrumenten.
    Chiao-hua chang, die erhu-spielerin, ist eine improvisatorin und pädagogin in verschiedenen musikrichtungen.
    – Photo Credit: Claudia Schreiner (2020)


    https://www.roozbehnafisi.com/
    http://www.limmitationes.com/archiv/2016/chilli/palatinszky_marton.htm
    https://www.facebook.com/Musilmuseum/photos/chiao-hua-chang-bildgeb-in-taiwan-masterstudium-der-ethno-musikwissenschaft-unte/10154895429649079/


    Eintritt frei.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201

  • Sa 10. Juli 2021 17:00 – Orakel im Türkenschanzpark

    Carina Nekolny – Text, Sprache.

    Herbert Lacina – Musik.

    Stephanie Tietz – Tanz.

    Wolfgang Dokulil – Bildende Kunst.

    special guests:

    Andi Menrath – drums, Percussion.

    Elisabeth Kelvin – reeds

    Ort: Türkenschanzpark, 1180 Wien, beim Kosaken Denkmal

    Die frei improvisierte, transdisziplinäre Performance im Freien stellt ganz eigene Anforderungen an die Künstlerinnen und Künstler: keine abgegrenzte Bühne, keine Elektrizität, vielleicht ein Megaphon, leichtes Material, spontane Begegnungen mit Parkbesucherinnen, bei jedem Wetter, … spannend.

    (ORAKEL ist jetzt Improper)

  • Do 8. Juli 2021 19:30 – Schnurspur

     eine installative Performance mit Katharina Reich

     Gesten verbinden. Das Projekt „SCHNURSPUR“ untersucht die Ebenen des Verbindens von Menschen mit Schnüren. 

    Ein Gleichgewicht entsteht im Tun. Die beteiligten Menschen werden zur Installation. Das Publikum wird die Performance. 

    Grenzen, die wir überall spüren sind in der Schnur und doch verbindet sie alle miteinander. Was entsteht? Ein Gebilde aus Schnüren zwischen einzelnen Protagonisten. Mittels Schnüre entsteht eine Verbindung des gemeinsamen in Variation. Ausgehend vom Bewegen mit der Schnur in performativen Spielstrukturen erweitern die Teilnehmenden in Aktionen den umliegenden Raum. 

    Die Performance hinterfragt: wie funktionierten Körpern mit Schnüren im Raum? Die Offenheit der einzelnen Teilnehmenden wechselt von am-beginn-einander-unbekannten-sein hin zu am-ende-kennen-wir-uns-durch-gesten-mit-schnüren. Im Tun miteinander entsteht eine Ich-Änderung. Das Ich wird Teil des Wir durch die Schnur. Das Ich tritt in Resonanz mit anderen Ich´s. 

    Der heutigen Verarmung der Sinne begegnet die installative Performance durch Be-greifen mit Sinnlichkeitserfahrung in Interaktion. Das Ergebnis ist offen. 

    Katharina Reich (*1980) ist eine österreichische interdisziplinär arbeitende Künstlerin. Kommend aus dem Produktdesigner mit Architekturstudium an Akademie und Universität für angewandte Kunst ist sie seit 2005 freischaffend. Nachdem sie bis dahin vor allem im Feld des Designs und der funktionalen Zweckbestimmung tätig war, sind seit 2011 der Methodenmix sowie Performance neue Ebenen in Ihrem Schaffen. Sie ist Mitglied von EOP (Vorstand), Q202, Alumni der Akademie der bildenden Künste und intakt, Bildrecht und Künstlerhaus Wien. 

    Ausstellungen u.a.: in Zusammenarbeit mit Lentos/Linz, Kooperation mit MQ/Wien, Ankauf jüdisches Museum Wien / Synagoge Graz, Gemeinschaftsarbeit mit Fotographen wie J. Gallauer, E. Kern und G. Gava, Vertreten in der Sammlung ITS/Triest, Performanz Kooperation Donaufestival / Krems gemeinsam mit Brut, Podiumsdiskussion und Ausstellung Akademie der Bildenden Künste / Wien; Lehreneden-Kooperation mit Universität für Angewandte Kunst, Dozentin der Wiener VHS, Beiträge im Rahmen Installations und Performance-Festival/ Lames, St.Pölten, Lecture im Rahmen von Container X/ Werk X, uvm. 


    Eintritt frei.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201