Autor: wodo

  • Fr 27. März 2020 20:00 Das Fest der Liebe kennt keine Zeit – live Videomeeting

    Thomas Declaude – Text

    Sylvia Bruckner – Klavier

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    Thomas Declaude rezitiert aus seinem Gedichtband: „Ich trag als Maske mein Gesicht“ Sylvia Bruckner erspürt in ihrer feinfühligen musikalischen Begleitung die hintergründigen Schwingungen, die der Lyrik zugrundeliegen. So entsteht eine gemeinsame Reise, in der Wort und Musik zueinanderklingen.

    Thomas Declaude, In Paris geboren, in Wien aufgewachsen – Schauspieler, Lieder Interpret, Regisseur, Autor.Zusammenarbeit mit wundervollen Musiker_innen (u.a. Wolfgang Puschnig, radio.string.quartett, Karen Asatrian)Leiter der „RE-ACTORS Vienna“.Veröffentlichte Platten, CDs (ORF)  und Bücher

    Sylvia Bruckner

    Die österreichische   Ausnahmepianistin Sylvie Bruckner erinnert an einen Kometen, selten und unberechenbar zieht sie Ihre Bahnen und wenn sie da ist, entfacht sie ein konzentriertes Feuerwerk voller Leidenschaft und Energie.

    Hermann Nitsch schreibt, das Merkmal „guter„ Kunst wäre Intensität, und in diesem Sinne hören wir – mehr als „gute“ Musik!

    geboren am 20.4.1951, lebt in Wien; aufgewachsen im Waldviertel; der starke Bezug zu Natur und die Vorliebe zu Einfachem, Unverschnörkseltem, Authentischem blieb weiterhin in ihrem Leben bestimmend; früher Instrumentalunterricht am Klavier ließ die Liebe zu Musik entstehen; nach vielen Jahren autodidaktischer Beschäftigung studierte sie Jazzklavier am Konservatorium der Stadt Wien bei Fritz Pauer, spät erst nahm sie klassischen Unterricht an der Musikuniversität Wien, den sie 1998 abschloss; seither Unterrichtstätigkeit mit Schwerpunkt Improvisation; sie gibt Konzerte sowohl als Solistin als auch in verschiedenen Ensembles  u.a bei internationalen Festivals wie bei den Konfrontationen Nickelsdof, dem Festival Schnittpunkte, bei  Disobedience in Ljubljana, im Ausland in Berlin …Zusammenarbeit, Konzerte, CDs u.a. mit Martina Cizek, Angelina Ertel, Hamid Drake, Willi Kellers, John Butcher, Joelle Leandre, Edith Lettner, Tanja Feichtmair, Susanna Gartmayer, Thomas Berghammer, DDKern,… obwohl sie sich zu Musikrichtungen verschiedenster Genres hingezogen fühlt, ist ihr besonderes Anliegen stilistische Freiheit jenseits aller vorgegebenen Normen, spontanes Agieren aus dem jeweiligen Moment heraus, wie es der Cover-Titel ihrer Cd „What Becomes“ ausdrückt. 

    www.sylviabruckner.com

  • Fr 27. März 2020 19:00 Living Dead Clowns: From Solo 2 Trio – Videopremiere

    Patrik Huber (Improtheater)

    Elisabeth Kelvin (Saxiphon) 

    Michael Franz Woels (Berimbau)

    »Ich glaube an versteckte Botschaften, an Subversivität, an das Unerklärbare, an das Geheimnis«, sinniert der Allround-Künstler Patrik Huber. Und allgemein zum Verhältnis Text und Schauspiel: »Ein Schauspieler, der sich einfach einmal zwei Minuten lang hinstellt und nur wirken lässt ist für mich zehnmal interessanter als ein Schauspieler, der gleich alles mit einem Text zuschüttet. Für mich ist jeder Schauspieler, der ein Geheimnis hat, ein guter Schauspieler.« Und so betreten die geheimnisvollen »Living Dead Clowns« die Huber’sche Kuriositäten-Bühne. Die zenbuddhistisch-dadaistisch agierende One-Man-Clowntruppe verdeutlicht einmal mehr seinen künstlerischen, improvisatorischen  Ansatz: »Es geht um die Sinnentleerung, das Hier-und-Jetzt, Verdichtung, Präsenz, Authentizität.«

  • Mi 25. März 2020 19:00 – solo in silence (uncut)

    Aus gegebenem Anlass entstanden ohne Musik, ohne Studio, ohne Publikum 

    Empfehlung: betrachte die Performance in Stille oder spiele dazu welche Musik auch immer dir gefällt – möglichst laut. 

    idee, video & performance stephanie tietz 

    due to recent events created without music, without studio, without audience 

    recommended: keep silence during the performance or play whatever music you like with high volumes. 

    idea, video & performance stephanie tietz 

    Stephanie Tietz

     lebt in Wien und arbeitet im Bereich Performance, experimenteller Tanz und Butoh. „Tanz ist Experiment, Musik und Poesie. Der Körper ein Instrument um (un)erwartete, dissonante, (un)bekannte Bereiche der Existenz auszuloten. Besondere Beachtung erfahren dabei Übergänge, Zwischenräume, Lücken, Schnittstellen – das Dazwischen. Tanz ist Verkörperung und Dialog mit dem Innen und Außen, dem Subtilen, dem (Un)Endlichen.“ 

    Stephanie Tietz 

    lives in Vienna and works as an artist with performance, experimental dance and butoh. „Dance is experiment, music and poetry. The body as an instrument to research the (un)expected, dissonant, (un)known fields of existence. Special attention is given to transissions, gaps, interfaces, the in between. Dance is embodiment and dialogue with the in- and outside, the subtle, the (in)finite.“