Autor: wodo

  • Fr 18.10. / 25.10. / 8.11. / 15.11./ 22.11. 2019, jeweils 19:00 – Fantastische Nacht

    In Zeiten des Serienhysterie unternimmt Carina Nekolny im KunstbeTrieb den Versuch einer „analogen Serie“.

    Jeden Freitag vom 18.10. bis zum 22.11. liest sie Kapitel aus dem Leben des Wiener Kindes Poldi Beranek. 

    Fantastische Nacht

    Alte Menschen sind in unserer von Jugendlichkeit besessenen Gesellschaft an den Rand gedrängt. Alte Frauen insbesondere sind unsichtbar. 

    Poldi Beranek, 93, ist an die Wohnung gefesselt und verbringt die Zeit zwischen Tagträumen, Erinnerungen, Sehnsüchten und Begierden, die auch alte Menschen nicht verlassen, wiewohl sie tabuisiert sind. Die Wohnung und ihre Stimmungen genauso wie das Alleinsein evozieren permanent Einbrüche der Vergangenheit in den monotonen Alltag der Frau, der hauptsächlich in Fernsehen und Warten besteht. Sie verliebt sich in den Zivildiener und ist durch diese Verliebtheit noch einmal mit den großen Lieben ihres Lebens konfrontiert. 

    Nach und nach bevölkert sich die Wohnung mit den toten Lieben, die „realen“ Sozialkontakte treten sukzessive in den Hintergrund.

    Carina Nekolny: *1963, lyrix//pamphlet poetry/porno lyrix/säkuläre gebete/ science comix/wiener lieder/kantaten/madrigale

    prosa//dramolette//interaktives puppentheater

    mitglied IG-AutorInnen/kunstkolchose ahoj 

    Im KunstbeTrieb durften wir Carina Nekolny bereits zweimal als Sprachimprovisatorin erleben.

  • Do 10. Oktober 2019 19:30 – Duo knuRRhaHn

    Benrhard Loibner: Elektronik

    Reni Weichselbaum: Blockflöten

    knurrhahn.klingt.org reni.klingt.org loibner.cc

    Das Instrumental-Duo KnuRRhaHn widmet sich der Konversation von elektronischen Klangquellen mit instrumentalen Blockflötensounds. Hier treffen zwei MusikerInnen aufeinander, die einen improvisierten Dialog entwickeln in dem klangliche Texturen und musikalische Gesten zu Manifestationen von Bewegung und Ruhe verschmelzen. Ihr Ziel ist es, die Zuhörerin* zu einem aktiven Hörerlebnis zwischen mannigfaltigen Figurationen von Stille und Lärm zu führen. Die außergewöhnlichen Klangfarben der Paetzold- und anderer Blockflöten treffen auf pulsierende Oszillatoren, abstrakte Klangflächen und Lärmelemente aus analogen und digitalen elektronischen Instrumenten. Dabei entstehen komplexe, expressive bis meditative akustische Bilder mit intensiver Wirkung auf die Rezipientin*.

    Bernhard Loibner und Reni Weichselbaum arbeiten seit 2016 zusammen. Seither haben sie eine Reihe von Konzerten gespielt und entwickeln dabei ihre gemeinsame musikalische Formensprache kontinuierlich weiter.

    Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

    Förderung im Rahmen der Reihe Eisberg:

  • Fr 4. Oktober 2019 19:30 – no short pieces

    Irene Kepl: violin, electronics

    Wolfgang Dokulil: digital graphics

    Eine strukturierte Improvisation – soweit das überhaupt möglich ist. Eine Performance für Hören und Sehen.

    http://www.irenekepl.at

    http://www.wodo.eu

    Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

    Förderung im Rahmen der Reihe Eisberg: