Das Duo verbindet erweiterte instrumentale Spieltechniken mit live-elektronischen Transformationen. Es bedient sich unterschiedlichen Materials, von Sinustönen bis hin zu geräuschhaften Überlagerungen und perkussiven Strukturen und bewegt sich dabei im Kontext zwischen freier und strukturierter Improvisation. Symbiotische Beziehungen zwischen dem Klangmaterial und dessen Spiegelung in instrumentalen und elektronischen Transformationen erschaffen ein neues komplexes Hyperinstrument.
Katharina Klement
geboren in Graz, „composer-performer“ im Bereich von komponierter und improvisierter, instrumentaler und elektronischer Musik. Querverbindende Projekte in den Bereichen Musik-Text-Bild. Spezielles Interesse gilt dem Klavier und seinen erweiterten Spieltechniken. Klanginstallationen, Solokonzerte, Gründerin und Mitglied mehrerer Ensembles für improvisierte und kollektiv komponierte Musik, lebt in Wien.
www.katharinaklement.com
Daniel Lercher
wurde in Judenburg geboren und lebt heute als freischaffender Komponist, Musiker und Klangkünstler in Wien. Er absolvierte hier zwischen 2004-2007 den Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien am Institut für Komposition und Elektroakustik. Seit 2008 ist er u.a. in den Bereichen elektroakustische Komposition/Improvisation, Live-Elektronik, Phonographie, multimediale Installationen, Radiokunst, Musik für Tanz und Film tätig. Die Liste seiner Aktivitäten umfasst rund 300 Konzerte, Installationen und Residencies auf vier Kontinenten. Dabei kollaboriert er mit zahlreichen in- und ausländischen Musiker/innen und Künstler/innen verschiedener Sparten.
https://lercher.klingt.org
video:
KunstbeTrieb, Klostergasse 11 (Ecke Kreuzgasse 64), 1180 Wien
1) Die Aufbereitung und Wiederverwendung bereits benutzter Rohstoffe, von Abfällen und Nebenprodukten.
2) das Wiedereinschleusen der stark gestiegenen Erlöse Erdöl exportierender Staaten in die Wirtschaft der Erdöl importierenden Staaten, um deren Zahlungsbilanzdefizite zu verringern.
Recycling of Jazz:
1) die Aufbereitung und Wiederverwendung von bereits benutzten jazzmusikalischen Materialien, von Mainstream-Abfällen und verbrauchten Freejazz-Nebenprodukten.
2) Das Wiedereinschleusen des stark gestiegenen Ungehorsams in den Opportunismus, willfährige Anpassung und Gefügigkeit exportierenden Staaten in das (jazzmusikalische) Kulturleben der Gefügigkeit, willfährige Anpassung und Opportunismus importierenden Staaten, um die geistigen und ethischen Defizite in den Bilanzen aller Beteiligten zu verringern.
Herrlich: Was da heute Abend passieren wird. Passieren kann. Wie und warum auch immer: Es sei an dieser Stelle vermerkt: »Recycling of Jazz« hat ein »textunterlegtes« Improvisationskonzept. Und mit Spannung ist zu erwarten, welche Texte wie und warum den Improvisationen unterlegt werden.
Zum Beispiel: Folgende Zeilen eines gewissen Herrn Ludwig Hohl über die sogenannten »Hüter der Traditionen« könnten wahrlich zu unendlichen (musikalischen) Variationen inspirieren:
»Man muss immer misstrauisch sein gegen eine Lehre, die einen früheren Zustand zu wiederholen trachtet (auch wenn man sonst gar nichts von ihr wüsste).«
The Recycling of Jazz : Das Recycling Project entstand im Frühjahr 2009 aus einer Serie von Experimenten, geglückten Zufällen und der Auseinandersetzung mit textbasierten Musikkonzepten. Texte der Wiener Gruppe werden ebenso eingesetzt wie Fragmentarisches aus Elektronik und Jazz.
http://porgy.at/
https://digitalart.wordpress.com/
http://m.fischer.wuk.at/index.htm
https://www.andimenrath.at/info/
Gertrude Stein : „Es gibt keine Antwort. Es wird keine Antwort geben. Es hat nie eine Antwort gegeben. Das ist die Antwort.“
KunstbeTrieb, Klostergasse 11 (Ecke Kreuzgasse 64), 1180 Wien