• Do 15. April 2021 18:00 – Dilate Ensemble

    Gloria Damijan präsentiert: 
    DILATE ENSEMBLE ON MEMORY II – IN THE BLUR OF TIME 
    Live Performance und Screening

    Im Mittelpunkt stehen Videoarbeiten des austroamerikanischen audiovisuellen Improvisationskollektivs „DILATE ENSEMBLE“. 
    Umrahmt werden die Filmvorführungen von der Live Aufführung der Komposition „In The Blur Of Time“ des Ensemblemitglieds Jon Raskin durch Gloria Damijan. 
    Thematisch steht der Abend im Zeichen von Erinnerung, dem Einfluss von Erinnerung auf den Bewusstseinsstrom, und wie sich dieser Zusammenhang im Bereich der experimentellen Improvisation äußert. 

    DILATE ENSEMBLE 
    ON MEMORY II: SCALING THE PALACE 

    At the onset of the COVID-19 pandemic, visual artist Carole Kim began developing a new intimate venue for her work under the kitchen table. This space became a site for micro video installations animated by experimental musicians and performers who create improvised soundscapes from afar. 

    Dilate Ensemble is an audio visual collective featuring: 
    Carole Kim: micro video installation 
    Gloria Damijan: extended toy pianos, percussion 
    Scott L. Miller: electronics 
    Luisa Muhr: vocals 
    Jon Raskin: sax, concertina, electronics, recycled materials 
    Special Guest: Paul Chavez: guitar, electronics 
    Lyn Hejinian: „Writing Is An Aid to Memory: Preface“ 
    action/memories by: 
    Adam Rosenkranz, Regine Verougstraete, Carole Kim, Brenda Bynum, Rebecca Baron, Astra Price, Ursula Brookbank, Anna Widen, Mady Schutzman, Kristin Musgnug, Valerie Daval, Alistair Milne, Jacquie Beaubien, Eli Rosenkim, Maile Colbert 
    https://dilate.bandcamp.com/ 

    PREMIERE OF NEW AUDIOVISUAL WORKS 

    JON RASKIN 
    IN THE BLUR OF TIME 

    (dedicated to Carlo Rovelli) 
    Solo composition for improviser 
    This composition contains six graphic elements and the central one is an interpretation of a Minkowski space time diagram 
    Gloria Damijan: piano, extended toy pianos, percussion 

     DILATE ENSEMBLE   
    Dilate Ensemble is an audio visual collective featuring: 
    Carole Kim: micro video installation 
    Gloria Damijan: extended toy pianos, percussion 
    Scott L. Miller: electronics 
    Luisa Muhr: vocals 
    Jon Raskin: sax, concertina, electronics, recycled materials 

    Dilate Ensemble is an audiovisual ensemble exploring virtual spaces. It was formed around the live internet performance of a real time under-the-kitchen-table installation by Carole Kim (S. California). Inviting Gloria Damijan (Vienna), Jon Raskin (N. California), Luisa Muhr (NY/Vienna) and Scott L. Miller (Minnesota) to join her in the pursuit of continuous explorations.

     

    Carole Kim is a media artist with a focus on video projection for multimedia installation, performance and photography. She has a very hands-on, tactile approach to the materials she works with, pushing the moving image to take on optical, spatial and dimensional form. Her work has been presented in a wide range of contexts including experimental music, theater, art, dance and site-specific installation. She is grateful for an ever-expanding community of collaborators across disciplines energized by a process of exploration in the moment. 

    Gloria Damijan studied piano and music pedagogy at Music University Vienna with a focus on contemporary music and free improvisation. She has studied with Manon-Lìu Winter, Burkhard Stangl, Franz Hautzinger and Ian Pace and collaborated with Stefan Fraunberger, Vinzenz Schwab, Klaus Filip, Arnold ‚Noid‘ Haberl, Christine Schörkhuber and Ye Hui. Working together with composers Tamara Friebel, Margareta Ferek-Petric, Veronika Mayer,Matthias Kranebitter. Damijan has performed in Vienna, Graz, Innsbruck, Berlin, Barcelona, Lisboa, Porto, Oslo, Hamburg and is a member of the Viennese Improvisers-Network snim. 

    Minnesota composer and electronic musician Scott L. Miller is described as a creator of ‘high adventure avant garde music of the best sort’ (Classical-Modern Music Review). Best known for his electroacoustic chamber music and ecosystemic performance pieces, his music is characterized by collaborative approaches to composition, exploring performer/computer improvisation, and re-imagining ancient compositional processes through the lens of 21st century technology. He is a Professor of Music at St. Cloud State University and Director of Recordings for the Society of Electro-Acoustic Music in the U.S. (SEAMUS). 

    Luisa Muhr is a multi-lingual, multi- and interdisciplinary performer, improviser 

    KunstbeTrieb hat als Galerie und Proberaum unter Beschränkungen geöffnet. Eintritt frei.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201

       

  • Di 7. April 2021 18:00 – KEPL GNIGLER DUFEK

    hannes dufek – piano,

    jakob gnigler – Saxophon,

    irene kepl  – violine

    „So, also. Die Irene, der Jakob und der Hannes. 

    Ganz so, wie sie da so rumstehen, sind die drei eh auch. Also, vielleicht nicht ganz so genervt, aber dead serious. Sind sie, so wie hier, zu dritt, kann man von einer Art instabilem Trio sprechen, einer fast (aber eben nur fast) zufällig fruchtbaren Konstellation dieser drei Musizierenden. Vor längerer Zeit zuerst zusammen gekommen irgendwie aus reiner Neugier, Interesse und Respekt vor der und den jeweils anderen, entsteht in den instabil fruchtbaren (oder wahlweise auch: fruchtbar instabilen) Konstellationsmomenten dieses Trios eine Musik, oder eine Klangorganisation, ein klangliches Umfeld, welches zugleich eine Befragung von Grenzbereichen hin zur Sprache, zur Performativität des eigenen Körpers, zur Klanglichkeit von nicht klanglicher Gestik ist. Und das ist – ohne Übertreibung – völlig zutreffend, wenngleich anders auch schwer erschöpfend zu erklären. Improvisierte Musik, die zugleich ein hohes Maß an (Selbst-)organisation und spontan sensibel generierter Organizität, wie andererseits die Höhenluft der nicht gebundenen freien Entfaltung dreier Individuen aufweist. Primär sich an drei Instrumenten, Violine, Saxophon und Klavier, entlanghantelnd, ist hier in jedem Fall die bloße Summe der Einzelteile weniger als das, was letztendlich aus dieser dreifachen Wurzel hervorgeht. Ein Flickwerk oder ein Archiv der Splitter, die Welt zwischen drei bis dreihundert melodischen Linien, drei Personen, die Irene, der Jakob und der Hannes.“

    KunstbeTrieb hat unter Beschränkungen geöffnet.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201

       

  • Di 30. März 2021 18:00 – VOICE & DRUMS / LEBENSWERTE

    Regina Fröhlich – Texte, Stimme und Sprache
    Andi Menrath – Drums
    Herbert Fürst – Bild und Licht

    …..nimmt Bezug auf die vielen Lebenswelten und Wahrnehmungen, die uns in widersprüchlichen Gefühlswelten der verschiedenen Leben begegnen. Verlieren wir den Fokus, taumelnd in unseren Lebenswelten des Konsums, Rausches, der Spiritualität? LEBENSWERTE ist ein Versuch, ein paar dieser unterschiedlichen Sichten auf die innere und äussere Welt, verschiedene Gefühlswelten und Stimmungen abzubilden. Die dazu eingesetzten Mittel sind Stimme, Sprache und Klang genauso wie Bildhaftes, Licht und Farbe.

    Die Videodokumentation der Performance wird online gestellt und hier abrufbar sein.

    Regina Fröhlich

    ist ausgebildete Sprecherin und Sängerin für verschiedene Stilrichtungen. Ihre Experimentierfreudigkeit führte sie zu den unterschiedlichsten Projekten. So ist sie als TV- und Veranstaltungsmoderatorin, als Vorleserin und als Spach- und Mediencoach für Firmen, Organisationen und Einzelpersonen tätig und ist Regieassistenz Gesangs- und Sprachcoach der Burgspiele Güssing.

    Ihrer Liebe zur Sprache gibt sie in „Voice & Drums“ Raum. Viele der interpretierten Texte stammen aus ihrer Feder, gerne nehmen sie die beiden Interpreten aber auch große Dichter vor.

    „Die Faszination zu Stimme und Sprache lassen mich immer wieder Neues versuchen. Die akustische Botschaft, geformt aus Worten, Klang und Rhythmus, soll uns ein Gefühl hinterlassen, das vielmehr „den Bauch“, als den Kopf“ berührt.“

    Andi Menrath

    Andi Menrath besitzt eine enorme Erfahrung im spontanen Improvisieren und hat ein besonderes Einfühlungsvermögen, das weit über rein musikalische Kooperationen hinausgehen möchte. Schon ab dem Beginn seines musikalischen Schaffens hat er sich zu geneübergreifende Performances hingezogen gefühlt und diese gesucht. So haben viele Projekte mit Ausdruckstanz, Live-Malerei, Literaten, Stummfilm Vertonungen sowie eine musikalische Kommunikation mit Vögeln sein Repertoire über Jahrzehnte erweitert.

    5-jähriges Jazz-Schlagzeug Studium am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Erich Bachträgl,

    arbeitete mit Iréne Schweizer, Damon Smith, Mark Dresser, John Edwards, Elisabeth Harnik, Burton Greene,  Simone Weissenfels, Joe Williamson, Jerzy Mazzoll, Isabell Duthoit, Phil Durrant, Yedda Lin, Melissa Coleman, Marco Eneidi, Achim Tang, Peter Legat, Birgit Denk, Sayuri Kato  u.v.a.,

    Seit 1979:  
    Konzerte, Tourneen, Airplay, Tonträgeraufnahmen, genreübergreifende Performances

    Herbert Fürst

    ist Grafiker und kreativer Gestalter mit Gegenständlichem, Farbe, Licht und Schatten. Es sind emotionelle Landschaften, die er entwirft, in Harmonie mit Stimme und Klang. Seine Werke entstehen aus den unterschiedlichsten Materialien, denen er bildhaften Ausdruck verleiht. Seine letzte Kreation, die „Mauer der Hoffnung“, entstand für die Karlskirche Wien und kann noch bis Ostern dort besucht werden.

    Als Ausstellungsgestalter unterstützt er Kunst- und Kulturschaffende bei der Umsetzung ihrer Ideen und ist an vielen Ausstellungen und Kunst- und Kultur Events beteiligt, wie z.B. Temporary Art, MAK, Josefinum.

    KunstbeTrieb hat als Galerie und Proberaum unter Beschränkungen geöffnet. Eintritt frei.
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