• Do 8. Juli 2021 19:30 – Schnurspur

     eine installative Performance mit Katharina Reich

     Gesten verbinden. Das Projekt „SCHNURSPUR“ untersucht die Ebenen des Verbindens von Menschen mit Schnüren. 

    Ein Gleichgewicht entsteht im Tun. Die beteiligten Menschen werden zur Installation. Das Publikum wird die Performance. 

    Grenzen, die wir überall spüren sind in der Schnur und doch verbindet sie alle miteinander. Was entsteht? Ein Gebilde aus Schnüren zwischen einzelnen Protagonisten. Mittels Schnüre entsteht eine Verbindung des gemeinsamen in Variation. Ausgehend vom Bewegen mit der Schnur in performativen Spielstrukturen erweitern die Teilnehmenden in Aktionen den umliegenden Raum. 

    Die Performance hinterfragt: wie funktionierten Körpern mit Schnüren im Raum? Die Offenheit der einzelnen Teilnehmenden wechselt von am-beginn-einander-unbekannten-sein hin zu am-ende-kennen-wir-uns-durch-gesten-mit-schnüren. Im Tun miteinander entsteht eine Ich-Änderung. Das Ich wird Teil des Wir durch die Schnur. Das Ich tritt in Resonanz mit anderen Ich´s. 

    Der heutigen Verarmung der Sinne begegnet die installative Performance durch Be-greifen mit Sinnlichkeitserfahrung in Interaktion. Das Ergebnis ist offen. 

    Katharina Reich (*1980) ist eine österreichische interdisziplinär arbeitende Künstlerin. Kommend aus dem Produktdesigner mit Architekturstudium an Akademie und Universität für angewandte Kunst ist sie seit 2005 freischaffend. Nachdem sie bis dahin vor allem im Feld des Designs und der funktionalen Zweckbestimmung tätig war, sind seit 2011 der Methodenmix sowie Performance neue Ebenen in Ihrem Schaffen. Sie ist Mitglied von EOP (Vorstand), Q202, Alumni der Akademie der bildenden Künste und intakt, Bildrecht und Künstlerhaus Wien. 

    Ausstellungen u.a.: in Zusammenarbeit mit Lentos/Linz, Kooperation mit MQ/Wien, Ankauf jüdisches Museum Wien / Synagoge Graz, Gemeinschaftsarbeit mit Fotographen wie J. Gallauer, E. Kern und G. Gava, Vertreten in der Sammlung ITS/Triest, Performanz Kooperation Donaufestival / Krems gemeinsam mit Brut, Podiumsdiskussion und Ausstellung Akademie der Bildenden Künste / Wien; Lehreneden-Kooperation mit Universität für Angewandte Kunst, Dozentin der Wiener VHS, Beiträge im Rahmen Installations und Performance-Festival/ Lames, St.Pölten, Lecture im Rahmen von Container X/ Werk X, uvm. 


    Eintritt frei.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201

  • So 4. Juli 2021 20:00 – Fluctuations (+ Josef Ka)

    With Fischer’s use of extended techniques and feedback system as well as Araszkiewicz’s electronics governed by electromagnetic fields and brainwaves the duo’s performances (inc. Porgy and Bess Vienna 2018, and appreciated conclusion of AudioArtFestival in Krakow, 2017) show the timbral variety of this instrumentation.

    guest artist: Josef Ka (with the support of Frame Contemporary Art Finland), performance and visual artist.

    http://eskargoeskargo.com

    Michael Fischer, musician-composer works on the speech immanence of sounds, their sculptural and dramatic evidence, in the field of improvised/experimental music. In 1999 developed an exclusively analog instrument,  the feedback-saxophone. In 2004 he launched the Vienna Improvisers Orchestra.

    http://m.fischer.wuk.at/works.htm

    Franciszek Araszkiewicz, composer and sound installation artist, laureate of, a.o. Avenir Grant (Arnold Schoenberg Center) composer-in-residence in MuseumsQuartier, his instrumental and electroacoustic works were awarded in numerous competitions. 

    www.araszkiewicz.fr

    Video from last pre-pandemic performance in Vienna:

    https://www.youtube.com/watch?v=1pIEQa1jJQA


    Eintritt frei.
    Wir bitten um Spenden: Erste Bank: Verein KunstbeTrieb AT61 2011 1293 2935 1201