• Performance am Samstag 28.4. 16:00 Uhr

    Sprache ist ein symbolisches System. Bilder sind unmittelbar, ohne Sprache wirksam (erst in der deutenden Interpretation tritt die Sprache hinzu). Wie gelingt Kommunikation mittels Sprache und Bild in einer live-Improvisation?

    Willi Stelzhammer (Sprache) und Wolfgang Dokulil (Bild) werden miteinander in verschiedenen Ausdrucksmedien improvisieren.

    Willi Stelzhammer ist Pendler zwischen Poesie und Politik, Pflege und Psycho-therapie. http://edition-sonnberg-lautgedacht.blogspot.co.at

    Wolfgang Dokulil ist bildender Künstler. Mittels live digital paintings, multimedialer Improvisationen und audiovisueller Performances lebt er ein  System der Systemlosigkeit.  http://wodo.eu

    Die Performance hat einen dreifachen Rahmen: Sie findet am artwalk18 statt, sie ist Teil des 2. IMPRO.FEST.WÄHRING und sie bereichert die Ausstellung Wolfgang Dokulil – Improvisationen im KunstbeTrieb.

  • AGENDA WÄHRING FEIERT: Montag 9.4.2018 ab 18:00 Uhr im KunstbeTrieb

    1 JAHR AGENDA WÄHRING – 20 JAHRE LA21 WIEN

    https://www.agendawähring.at/blog-detail/id-1-jahr-agenda-waehring-feiern-sie-mit-uns-840.html

  • PEI Lab III – Yedda Chunyu Lin (Piano), Gast: noid (Chello)

    Freitag 06.04.2018, 19:00 Uhr im KunstbeTrieb

    Eröffnungskonzert

     

    noid (aka Arnold Haberl), studierte Cello und Mathematik in Wien, und unterrichtet MultiMediaArt an der University for Applied Science in Salzburg, lebt in Wien.
    Der Komponist, Soundartist, Improvisator, Cellist, elektronischer Musiker versteht seine Arbeit als Grundlagenforschung, die zu einer breiten Palette an widersprüchlichen Ergebnissen führt: Von Cello-Solos und Tonbandstücken über Ensemblekompositionen und Improvisations-Partituren über Performances mit elektronischen und hybriden Instrumenten bis zu Sound-Installationen, Videos und imaginärer Musik. Auch sein Beitrag als Programmierer zur Musik-Freeware „ppooll“ (http://ppooll.klingt.org) steht in diesem Zusammenhang.
    Sein Blick auf die Klänge als Tatsachen leitet sich nicht zuletzt aus der Praxis des Field Recording ab. Seine Arbeiten kennzeichnen sich durch einen kompositorischen Prozess, in dem immer neue Instrumente entstehen. Seine lebenslange Auseinandersetzung mit der historischen Tatsache seines Hauptinstruments – dem Cello – beschränkt sich nicht auf inner-musikalische Parameter.

    Er ist Teil des Organisationsteams Veranstaltungsreihe „der bloede dritte mittwoch“ (Wien) und kuratiert die Sound Art Ausstellung im Rahmen des Festivals “konfrontationen nickelsdorf”. Von 2007-2015 war er auch Mitorganisator des interdisziplinären Festivals “reheat” am kleylehof13.

    Die Taiwanesin Yedda Lin, die seit 16 Jahren in der Donaustadt weilt und ihre Klassiker (sie nennt Mozart, Beethoven, Bach, Debussy, Ravel und Chopin) studiert hat, wurde von Klangdenkern der Moderne (Cage, Boulez, Kurtag, Pärt) geprägt. Was Wunder, dass sie mittlerweile fest „im Bereich der neuen und freien Musik“ verankert ist. 
     
    Bei allem Hang zur freien, freitonalen Musizierhaltung – Lin hat auch zum Bereich Komposition einen Bezug und dabei eine besondere Sicht der notierten Dinge. Sie betrachtet „Kompositionen als lebende Wesen, solche, die über das Thema Mensch und Existenz“ reflektieren. „Meine Liquid Suite befasst sich etwa mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft“, sagt Lin, die schon mit Musikern wie Lukas Ligeti, Franz Hautzinger, Clayton Thomas, Fritz Novotny, Walter Malli kooperiert hat. Auch die Rolle der Kunst in der Gesellschaft dürfte für sie Thema sein. Schließlich gründet sie „P E I , einen Verein für internationale Vernetzung für Musik, 
    Kunst und Kultur”.  (L.Tosic, 13.5.2017) – derstandard

     

     

    Anschließend audiovisuelle Improvisation der beiden Musiker*innen mit Wolfgang Dokulil (live visuals).
    Eintritt frei, Spenden erwünscht.